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Die Namensgebung unseres Hotels

Der Hl. Theodul

Unsere Großmutter Filomena Walch lebte ein ausgeprägtes Traditionsbewußtsein. Sie nahm das Wissen um unsere Herkunft,
die Gebräuche und Schutzheiligen in die heutige Zeit mit.

Der Heilige Theodul war Bischof von Sitten (Sion) im heutigen Schweizerischen Wallis
und ist der Schutzpatron der Walser, die um 1300 Lech besiedelten.


Erzählt wird folgende Legende:


Bischof Theodul hatte einst die Vision, daß der Papst in Rom in Gefahr schwebe und gewarnt werden müsse. Dem Teufel, der behauptete, er fliege schneller als ein Weibergedanke, versprach er seine Seele, wenn er ihn nach Rom und zurück tragen könne, bevor am Morgen die Hähne krähen. Der Satan willigte ein und beide stellten einen Hahn als Wächter auf. Sie waren im Nu in Rom und der Papst konnte rechtzeitig gewarnt werden.


Theodul erhielt aus Dankbarkeit eine Glocke, die der Teufel nun auch mit nach Hause tragen musste. Als der Hahn des Bischofs ihre Ankunft gegen zwei Uhr morgens bemerkte, begann er sofort zu krähen und der Hahn des Teufels krähte mit. Aus Wut über die verlorene Wette warf der Teufel die Glocke so gewaltsam zu Boden, daß sie in der Erde versank. Der Bischof aber rief: “Dona! Dona! lit!” und die Glocke kam läutend wieder zum Vorschein und wirkte von nun an Wunder gegen Unwetter.


Die St. Theodulsglocke übt auch unter allen Glocken die wundersamste Kraft aus gegen Donner- und Hagelwetter. Vernaleken zeichnet die Verse auf:


Wann man die Glock anziehen thut
Und gaht nach ihrem Willen,
Daß man si lut mit reinem Muth,
Das Wetter thut sich stillen;

Gar grusamlich sicht mans in Lufften schyben
Die Glock thut es vertriben,
Mit ihrem Ton so rych,
Uf Erd ist nit ihr Gelych.


Ein kurze Geschichte des Theoduls

Wie unser Hotel entstand

Sebastian Walch, Initiator und Erbauer der Flexenstraße verkauft 1909 das große Anwesen seinem Neffen Martin und wandert mit seinen Söhnen ins Klostertal aus, da er keine Zukunft im Ort für die Familie sieht. Martin vererbt es seinem Sohn Gotthard. Gotthard heiratet 1921 Filomena Walch und verstirbt 1929. Er hinterlässt 4 Söhne: Martin, Vinzenz, Wilhelm und Josef. Mit dem Aufkommen des Tourismus werden die Grundstücke des Hofs bebaut.

Josef erbaut zusammen mit seiner Frau Ruth 1952 das Haus Wallis, 1968 das Hotel Theodul, 1980 das „Knappaboda“. 1986 Verunglückt Josef und Sohn Dietmar übernimmt zusammen mit seiner Frau Martina das „Theodul“.

In den folgenden Jahren wird das Haus saniert, renoviert und es entstehen mehrere Zubauten:

Ob Skiraum, Halle, Speisesaal oder neu renovierte Zimmer:
Jahr für Jahr verändert sich das Theodul immer wieder ein bisschen – was jedoch bleibt, ist die feine Atmosphäre.